Ofelia und Uzrukki arbeiten ofenscihtlich an einem neuen Album. Es wird Songs, die sie bei ihren Shows gespielt haben enhalten, die nicht auf ihrer letzten CD drauf waren. Allerdings wird es anscheinend auch Songs enthalten, die sie noch gar nicht gespielt haben. Die Frage ist auch: Kann man hier überhaupt von Songs reden, oder muss man Tracks sagen ? Keine Ahnung, wir kennen uns da nicht so aus. Jedenfalls arbeiten sie parallel auch an einem neuen Video. Es wird zu dem Song / Track Zurück in die Natur sein. Berichten zu Folge haben Ofelia & Uzrukki für die Dreharbeiten anstrengende, subversive Aktionen im öffentlichen Raum durchgeführt.

David bemalt Wände
März 23, 2009Um die Wartezeit zum Release seines Albums zu überbrücken, hat David jetzt noch einen eigenen Blog gestartet: themarketplaceorchestra.blogspot.com. Hier kann man auch sehen, was er so den ganzen Tag macht.

David macht Musik
Februar 8, 2009Für alle Fans, die gerne etwas Ordnung in ihrem professionell geführten CD-Regal haben, hat David (ex-The Evenings, Milchmann u.a.) bereits seit einigen Monaten einen schlauen Plan unter seinem Kopfkissen: „The Complete B-Side Collection“ soll in ein paar Wochen erscheinen und all die ungehörten und unerhörten Raritäten umfassen, die anno dazumal live mit „The Market Place Orchestra“ eingespielt worden waren (ohne den an Liebeskummer verendeten legendären Trompeter Tony Taugenichts). Wer nicht so lange warten will, kann auch am nächsten Sonntag schon mal auf ein Konzert gehen, da spielt David als Vorgruppe von den „BucketBoyz“ aus Amsterdam in Jeffersons Teeladen:

Davids Füße

CD-Freigabe von Der Songwriter Chris
Dezember 30, 2008Vielen Dank an alle, die unserer Einladung gefolgt sind, am 21.12.08 der CD-Release-Party von Der Songwriter Chris fernzubleiben. So beschränkte sich das Publikum auf einen exklusiven Kreis, was dem Konzert in jeder Hinsicht gerecht wurde. Witbrack wurde dreimal falsch ausgesprochen und Chris hatte sich extra keine neue Frisur für den Abend zugelegt.

Ein ziemlich geschickter Bildausschnitt.
Was kann man über dieses Konzert schreiben? Niemand der Anwesenden verspürte Lust, unpassenderweise zu pogen, was der wenig weihnachtlichen Atmosphäre jedoch keinen Aufschub bereitete. Mit dem Geschmack gebratener Kartoffeln auf dem Gaumen wand sich das Schicksal einmal mehr aus seiner verschlungenen Höhle heraus. Es gab keine Suppe dazu.

Hier wird die total professionelle technische Ausstattung sichtbar.
Witbrack präsentierte ihre reduzierten, leisen Songs in sorgfältigem Gewand, was einen Kontrast zu zumindest einigen ihren bisher bekannten Aufnahmen darstellte, kultivierten diese doch auch einmal mehr den direkten Schlag-Ins-Gesicht-Sound. Der Klang ihrer Darbietung war semi-laut abgemischt und der Ton-Verantwortliche sehr bemüht.

Witbrack mit Holzgitarre.
Interessanterweise wurde sie in ein paar der Stücken von einem Cajon begleitet (sprich: „Kachon“, im Mittel-Nord-Europäischen auch als Kistentrommel bekannt), dem gleichen Instrument, das auch Der Songwriter Chris seit einiger Zeit live nicht mehr missen möchte. In der Umbaupause stritten die beiden Cajon-Spieler darum, welche Band zuerst die Idee mit dem Cajon gehabt hatte.

Der Songwriter Chris, bestehend aus Chris und Sebi
Der Songwriter Chris fand darauf seine bekannte musikalische Form und Stimme wieder und das Publikum guckte sehr interessiert. Einem rundum gelungenen Vortrag seines aktuellen Albums „Material und Arbeit“ folgten ein paar neue Stücke, die von mehreren Menschen im Cafe des Nexus sehr wohlwollend aufgenommen worden sind.

Die Stimmung kocht.
Manche Leute wollten bestimmt auch die Lautstärke am Mixer etwas aufdrehen, aber manche wollten sie auch etwas kleiner drehen. Mit dem Kompromiss konnte jeder leben, das war besser als nichts. Auf Chris Pulli glänzte nicht ein einziger Fleck, den hatte er sich extra vor dem Konzert noch angezogen.
Diese gut gemeinte Darbietung führte dazu, dass ein noch geringerer Kreis als derjenige, der das Publikum darstellte, sich danach dazu entschloss, Chris Musik auf handgemachtem Polyethylen für teures Geld mit nach Hause zu nehmen. Sie bereuten es nicht, denn nun kann man das Album auch in flüchtiger Form von unserer Seite hobbymusik.net kostenlos herunterladen.

Jetzt mal…
Oktober 12, 2008…..was über den 4.10. Da haben wir ein Konzert von Live From Las Vegas, Niila und dem Songwriter Chris im Nexus Braunschweig organisiert. Es war nicht das erste Konzert, das wir generell organisiert haben, aber das erste mit hobbymusik.
Chris war ziemlich minimalistisch mit Sebastian am Cajón.
Sie hielten sich nah an die Aufnahmen, die bald rauskommen, wo David Dasenbrook Schlagzeug spielt.
Die Songs hatten so viel Platz, vielleicht wäre es interessant gewesen, wenn Chris sie ganz alleine gespielt hätte.
So konnte man aber die Struktur auf der Platte ganz gut nachvollziehen. Chris spielte unaufgeregt gegen ein stetiges Gelaber im Publikum an, es ist immer das Gleiche.
Wenn einer mal leise Musik macht, fangen alle an zu reden.Chris’ Stimme klang ziemlich nah und persönlich, manchmal etwas agressiv-gepresst. Seinen Songs gingen kurze Erklärungen voran, kurze Hinweise auf seine Botschaften.
Niila sind erwachsen geworden, meinte David, und es ist die Frage, ob es nur gut so ist. Es ist halt anders. Niila haben jetzt nicht mehr diese Fragilität und Verschrobenheit. Es ist eher ein breitwandiger Sound, Daniel Hirschligaus Stimme ist jetzt mehr eingebettet, sie muss keine eigene Spur mehr erzeugen. Das liegt vor allem an Simons zweiter Gitarre. Die Frage nach einem Blick zurück ist aber nicht wichtig. Wir kennen ja die Niila von früher, jetzt ist Platz da für die neuen.
Im Moment kann man aber schwer etwas über Niila schreiben, ohne etwas über die neue Version von ihrem Song „Ein Guter Grund“ zu sagen. Niila haben so einen Wettbewerb der Zeitschrift von diesem Onkel Sally oder so gewonnen und durften zur Belohnung ein paar Tage im Studio des professionellen Produzenten Claus Grabke abhängen.
Das Ergebnis ist erst mal beeindruckend. Der Song beginnt mit einer hallenden Rückkopplung, ein bisschen wie bei „It’s All To Much“ vom Yellow Submarine-Soundtrack. Das trägt sich eine Zeit lang über eine Menge Gitarrenspuren.
Dann croont Daniel Hirschligau, mit einem Text über Autos in der Nacht, bis die Gitarren wieder kommen. Hier fängt das Problem an: Das Ganze ist ein bisschen dick aufgetragen. Sicher ist so ein Eingriff wie die Gitarrenrückkopplungen als Trick von einem Produzenten interessant. Was Phil Spektor mit den Let It Be-Aufnahmen gemacht hat – hier mal so als prominentes Beispiel – das war schon eine coole Frechheit.
Ob das aber bei Niila und Claus Grabke so ist, ist so eine Sache. Es ist da hilfreich, sich mal das Making-Of auf Niilas Myspace anzuschauen. Hier sieht man Claus Grabke in Action, wie er eine Menge guter Ratschläge auf Lager hat. Besonders aufschlussreich ist eine Sequenz am Schluss. Grabke: „Ich denke, ich bin echt zufrieden mit dem Ergebnis (…) Weil ich doch das Gefühl habe, wenn ich den Song höre, erkenne ich euch da nach wie vor wieder. Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir das Ding ganz schön auf Vordermann gebracht haben.“
Er hätte genauso gut sagen können: „Ich erkenne euch da nach wie vor wieder. Aber ich erkenne vor allem mich selber wieder und das finde ich gut.“
Das ganze ist ein bisschen wie Gary und Kurt Ebelhäuser von Blackmail. Gary klangen danach ziemlich nach… Blackmail.
Es ist eben die Frage, ob eine Band wie Niila einen Profi wie Grabke nötig hat, der ihnen sagt, wo es lang geht. Wir als passionierte hobbymusiker sagen da natürlich „nein“, Niila sind für sich genommen voll zurechnungsfähig und haben sowas nicht nötig.
Interessant ist dieser Prozess aber schon.
Live from Las Vegas, die letzte Band am 4.10., pflegten da einen anderen Umgang mit ihren Vorbildern. Mit halb ernst gemeinten Verkleidungen nahmen sie The Who lässig auseinander. Ihre Bühnenshow war dabei so gut wie ihre Songs. So ein lässiges Geschrappel, zusammen mit geisteskranken Moves.
Dabei war ungefähr die Hälfte ihres Sets geklaut von ihrer Vorgängerband The Verzerrer Schnitzel. Schön wieder zu hören, aber ihre neuen Songs waren irgendwie spaßiger. Sie haben jedenfalls ziemlich geschwitzt und sich cool zum Horst gemacht. Und sowohl der brutale Ganzkörperanzug von Simon Begemann als auch die übertriebene Moduniform von Tim Raupach waren ziemlich schick. Die dürfen gerne mal wiederkommen.
Julian

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September 23, 2008Dies ist der neue hobbymusik- Blog. Als Ergänzung zur Homepage dient er als spontane Kreativplattform. Bootlegs, Podcasts, Texte, Cartoons, Fotos [...] sollen hier schnell und unkompliziert präsentiert werden. Herzlich willkommen!


