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CD-Freigabe von Der Songwriter Chris

Dezember 30, 2008

Vielen Dank an alle, die unserer Einladung gefolgt sind, am 21.12.08 der CD-Release-Party von Der Songwriter Chris fernzubleiben. So beschränkte sich das Publikum auf einen exklusiven Kreis, was dem Konzert in jeder Hinsicht gerecht wurde. Witbrack wurde dreimal falsch ausgesprochen und Chris hatte sich extra keine neue Frisur für den Abend zugelegt.

Ein ziemlich geschickter Bildausschnitt.

Ein ziemlich geschickter Bildausschnitt.

Was kann man über dieses Konzert schreiben? Niemand der Anwesenden verspürte Lust, unpassenderweise zu pogen, was der wenig weihnachtlichen Atmosphäre jedoch keinen Aufschub bereitete. Mit dem Geschmack gebratener Kartoffeln auf dem Gaumen wand sich das Schicksal einmal mehr aus seiner verschlungenen Höhle heraus. Es gab keine Suppe dazu.

Hier wird die total professionelle technische Ausstattung sichtbar.

Hier wird die total professionelle technische Ausstattung sichtbar.

Witbrack präsentierte ihre reduzierten, leisen Songs in sorgfältigem Gewand, was einen Kontrast zu zumindest einigen ihren bisher bekannten Aufnahmen darstellte, kultivierten diese doch auch einmal mehr den direkten Schlag-Ins-Gesicht-Sound. Der Klang ihrer Darbietung war semi-laut abgemischt und der Ton-Verantwortliche sehr bemüht.

Witbrack mit Holzgitarre.

Witbrack mit Holzgitarre.

Interessanterweise wurde sie in ein paar der Stücken von einem Cajon begleitet (sprich: “Kachon”, im Mittel-Nord-Europäischen auch als Kistentrommel bekannt), dem gleichen Instrument, das auch Der Songwriter Chris seit einiger Zeit live nicht mehr missen möchte. In der Umbaupause stritten die beiden Cajon-Spieler darum, welche Band zuerst die Idee mit dem Cajon gehabt hatte.

Der Songwriter Chris, bestehend aus Chris und Sebi

Der Songwriter Chris, bestehend aus Chris und Sebi

Der Songwriter Chris fand darauf seine bekannte musikalische Form und Stimme wieder und das Publikum guckte sehr interessiert. Einem rundum gelungenen Vortrag seines aktuellen Albums “Material und Arbeit” folgten ein paar neue Stücke, die von mehreren Menschen im Cafe des Nexus sehr wohlwollend aufgenommen worden sind.

Die Stimmung kocht.

Die Stimmung kocht.

Manche Leute wollten bestimmt auch die Lautstärke am Mixer etwas aufdrehen, aber manche wollten sie auch etwas kleiner drehen. Mit dem Kompromiss konnte jeder leben, das war besser als nichts. Auf Chris Pulli glänzte nicht ein einziger Fleck, den hatte er sich extra vor dem Konzert noch angezogen.
Diese gut gemeinte Darbietung führte dazu, dass ein noch geringerer Kreis als derjenige, der das Publikum darstellte, sich danach dazu entschloss, Chris Musik auf handgemachtem Polyethylen für teures Geld mit nach Hause zu nehmen. Sie bereuten es nicht, denn nun kann man das Album auch in flüchtiger Form von unserer Seite hobbymusik.net kostenlos herunterladen.

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